Bestellung
Über die Hetzner Cloud Console kann ein neuer Server geordert oder aus einem Snapshot erstellt werden. In der Regel werden aus Kostengründen die neuen ARM-Server bevorzugt, aber noch ist die Softwarewelt nicht so weit, ARM CPUs in allen Bereichen zu unterstützen. Für den Fall der Fälle kann auf AMD- oder Intel-Hardware ausgewichen werden.
Ein üblicher Standard-Server sieht etwa wie folgt aus:
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Standort |
Nürnberg, Falkenstein oder Helsinki |
| Image | Ubuntu 22.04 |
| Typ | Shared CPU Arm64 (Ampere) CAX11 (2 Cores, 4 GB RAM, 40 GB SSD, 20 TB Traffic) |
| Networking | IP4 optional / IP6 optional / Private Network optional (je nach Bedarf) |
| Platzierungsgruppen | Empfehlenswert, wenn mehrere Server im Projekt laufen (z. B. Kubernetes) |
| SSH-Keys | Konfigurierte Public Keys von allen administrierenden Systemen (empfohlen) |
| Firewalls | Je nach Einsatz - für öffentliche Server ein Muss! |
| Backups |
täglich, 7 Tage Zyklus. Empfehlenswert - Kosten: 20% vom Serverpreis |
| Name | nach eigenem Ermessen |
| Kosten |
5,29€ / Monat mit IP4-Adresse und Backups aktiviert (Stand April 2024) |
Nach Abschluss einer Bestellung wird der Server innerhalb weniger Sekunden erstellt und seine Basisdaten sowie seine IP-Adresse(n) angezeigt. Mit der IP-Adresse kann sich mittels ssh auf ihm angemeldet werden:
ssh root@<IP-Adresse>
Eine IPv6 Adresse wird nicht ganz korrekt angezeigt. Am Ende erscheint ein ::/64, was bedeuten würde das das letzte Paket 0000 lautet. Dem ist nicht so, denn das letzte Paket des Adressblocks lautet korrekt 0001.
Um sich die sperrige IP-Adresse nicht merken zu müssen, empfiehlt es sich, einen passenden Namen mit der IP-Adresse in Verbindung zu bringen und in der Shell zu exportieren. Für einen dauerhaften Export benötigt es nur einen Eintrag in der Datei .zshrc (oder .bashrc):
export myserver=<IP-Adresse>
Damit ist dann der ssh Verbindungsaufbau mit dem Befehl ssh root@$myserver möglich.
Der Login erfordert dank des übergebenen öffentlichen SSH-Key kein Passwort, es sein denn, der ssh-Key selbst ist geschützt. Von Hetzner wird bei Angabe eines ssh-Keys kein Password generiert und per E-Mail verschickt.
Im nächsten Schritt wird der Server grundlegend abgesichert.